Buchara Teppiche

Tauchen Sie ein in die Welt der Buchara Teppiche und entdecken Sie die Kunststücke des Orients. Jedes Muster gleicht einem Gemälde und ist in sich einzigartig. Das Muster ist die bedeutendste Eigenschaft eines Buchara Teppichs.

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Buchara Teppiche sind Orientteppiche mit besonderem Flair

Ein Orientteppich ist immer etwas Besonderes. Ein Buchara Teppich hebt sich noch einmal hervor. Beim klassischen Buchara dominiert ein tiefes Rot, und das zeitlose Design zeigt meist feine geometrische Motive.
Die heute erhältlichen Buchara Teppiche sind sehr weich und oft etwas heller gestaltet als die antiken Stücke. Ihr Wert richtet sich nach der Größe und vor allem nach der Knotendichte.

Inhaltsverzeichnis

> Die Heimat des Buchara Teppichs
> Die unterschiedlichen Muster des Buchara Teppichs
> Ein Orientteppich ist ein Schatz für Ihre Wohnung
> Fazit

Die Heimat des Buchara Teppichs

Namensgeber ist die Stadt Buchara. Geknüpft wurden die Teppiche dort jedoch kaum: Die Oasenstadt an der berühmten Seidenstraße im heutigen Usbekistan war vor allem ein zentraler Handelsplatz, an dem viele Teppiche angeboten und in alle Welt verkauft wurden.
Geknüpft wurden die Teppiche von verschiedenen turkmenischen Stämmen, etwa den Tekke, Salor, Saryk, Yomud und Ersari, deren Kernland im heutigen Turkmenistan liegt. Heute stammt der Großteil der Buchara Teppiche aus Nordafghanistan und Pakistan.
Jeder Stamm hat seine eigenen Muster entwickelt und dem Buchara Teppich seine typische Gestalt gegeben. Traditionell wird Wolle auf Wolle geknüpft, bei modernen Teppichen häufig auf einer Baumwollkette. Durch die dichte Knüpfung ist ein Buchara sehr hochwertig und strapazierfähig.

Die unterschiedlichen Muster des Buchara Teppichs

Der Oberbegriff für Buchara Teppiche ist „turkmenischer Teppich“. Typisch ist ein Reihenmuster aus Göl-Motiven, achteckigen Medaillons, die das ganze Feld gliedern. Bezeichnend für den in Pakistan geknüpften Buchara sind kleine Medaillons, die meist zusätzlich von feinen Bordüren eingefasst werden. Muster und Farben haben sich im Laufe der Jahre kaum verändert. Die Teppiche werden nach wie vor von Hand geknüpft und folgen den traditionellen Vorgaben. Bei besonders kostbaren Stücken werden einzelne Seidenfäden mit eingeknüpft, die einen speziellen Schimmer verleihen. Aus der Region Buchara stammen außerdem die Susani, bestickte Textilien, die jedoch keine geknüpften Teppiche sind.

Ein Orientteppich ist ein Schatz für Ihre Wohnung

Im Alltag werden Buchara, Perserteppiche und orientalische Teppiche oft gleichgesetzt. Doch Aussehen und Herkunftsregion unterscheiden die einzelnen Teppiche deutlich voneinander.
Eines haben sie aber alle gemeinsam: Ihre Muster erzählen von ihrer Region, und alle echten Orientteppiche sind von Hand geknüpft.
Nirgendwo auf der Welt gibt es eine so dichte und bis weit in die Antike zurückreichende Handwerkstradition wie die Teppichknüpferei im Orient.
Auch wenn Sie nicht den Platz für einen großen Teppich haben, können Sie sich einen solchen Schatz im Kleinformat gönnen, etwa als Läufer oder als kleine Brücke für Ihre Kuschelecke.

Fazit

Ein Teppich aus dem Orient oder aus Zentralasien wertet Ihre Wohnung auf ganz besondere Weise auf.
Genießen Sie das warme, weiche Gefühl der feinen Wolle und erfreuen Sie sich jeden Tag aufs Neue an den fantastischen Farben und Designs.
Damit sich kein Schmutz festsetzt, sollten Sie Ihren Teppich mindestens zweimal pro Woche in Florrichtung saugen. Damit sich die Fasern wieder aufrichten, saugen Sie anschließend einmal gegen den Strich. Vermeiden Sie es aber, Ihren Teppich mit einem Klopfsauger zu reinigen, denn das kann die Fasern auf Dauer brechen.

 

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